Robuste IoT-Hardware für industrielle Klebprozesse. Funkprotokoll mit kilometerweiter Reichweite, Sensoren mit zehn Jahren Batterielaufzeit, Gateways mit redundantem Internet-Backup. In Minuten installiert, jahrelang wartungsfrei.
Die kurze Antwort: ein Funkprotokoll, das speziell für batteriebetriebene Sensoren mit kilometerweiter Reichweite entwickelt wurde. Die längere Erklärung steht hier drunter.
LoRaWAN steht für Long Range Wide Area Network. Es ist ein Funkprotokoll für das Internet of Things, das genau das tut, was sein Name verspricht — Daten über große Entfernungen senden, mit minimalem Energieverbrauch.
Im Gegensatz zu WLAN oder Bluetooth, die für hohe Datenraten auf kurzer Distanz optimiert sind, sendet LoRaWAN kleine Datenpakete (typisch unter 50 Bytes) über Kilometer. Das passt perfekt zu Sensoren, die alle paar Minuten einen Messwert übertragen — und sonst schlafen.
Die Architektur ist sternförmig: Sensoren sprechen mit Gateways, Gateways leiten die Daten verschlüsselt ans Internet weiter, ein Network-Server entschlüsselt und schickt sie an die Anwendung. Das Ganze ist ein offener Standard der LoRa Alliance — weltweit eingesetzt, kein Hersteller-Lock-in.
Indoor 200–600 m durch Stahlbeton, im Freien bis 15 km. Ein einziges Gateway deckt typische Werkshallen vollständig ab.
// 5–15 km LoSSensoren sind die meiste Zeit im Schlafmodus. Eine Batterie hält bis zu 10 Jahre, je nach Sendeintervall.
// bis 10 JahreSub-GHz-Frequenzband (in Europa 868 MHz). Keine Mobilfunk-Verträge, keine SIM-Karten, keine laufenden Kosten pro Sensor.
// 868 MHz EUDoppelte AES-128-Verschlüsselung: einmal zwischen Sensor und Network-Server, einmal zwischen Sensor und Anwendung.
// AES-128 × 2Mit WLAN bräuchten Sie alle 30 Meter einen Access-Point. Mit Bluetooth ist schon nach 10 Metern Schluss. LoRaWAN überbrückt typische Werkshallen mit einem einzigen Gateway — auch durch mehrere Stahlbetonwände hindurch.
Wenn Sie nur drei Sachen über LoRaWAN wissen wollen, dann diese.
Lizenzfreies Sub-GHz-Band, das in Europa für IoT-Anwendungen reserviert ist. Niedrige Frequenz = bessere Wand- und Reichweiten-Eigenschaften als WLAN (2,4 / 5 GHz). Eine SIM-Karte oder Provider-Vertrag wird nicht benötigt.
Adaptive Datenrate je nach Distanz. Nahe Sensoren senden schneller, ferne langsamer. Pro Sendung typisch 11–242 Bytes Nutzlast — genug für mehrere Messwerte plus Metadaten. Nicht für Video, sondern für Sensorik gemacht.
Maximale Sendeleistung im EU-868-Band. Etwa ein Hundertstel der Sendeleistung eines Smartphones — und gerade deshalb so reichweitenstark, weil die Modulation (LoRa Chirp) auf Empfindlichkeit optimiert ist statt auf Brute-Force-Power.
Alle Modelle sprechen LoRaWAN 1.0.4 und sind sofort mit der B.A.T. Cloud kompatibel.
Der LX-200 misst Temperatur und Luftfeuchte, der LX-204 erweitert um VOC, der LX-300 ist das Top-Modell mit zusätzlich CO₂. Alle Modelle teilen dasselbe Gehäuse, dasselbe Mounting-Konzept und dieselbe Cloud-Anbindung — Sie können also frei mischen.
Der GW-8 ist die kompakte Indoor-Variante mit PoE und WiFi-Backhaul. Der GW-8 Pro ist der Outdoor-Bruder im IP67-Gehäuse, mit eingebautem LTE-Modem für Standorte ohne LAN. Beide empfangen 8 Kanäle simultan und decken bis zu 2.000 Sensoren ab.
Vollständige Specs für Ingenieure, IT-Verantwortliche und Einkäufer. Wer mehr braucht, findet die PDFs am Seitenende.
Vier Schritte vom Karton zum Live-Datenstrom. Wer schon mal einen WLAN-Router eingerichtet hat, kommt damit klar.
Antenne aufschrauben, Ethernet- oder PoE-Kabel einstecken, einschalten. Das Gateway meldet sich automatisch bei Ihrer B.A.T.-Cloud an — Sie sehen es nach 30 Sekunden im Dashboard.
~ 5 MinutenWandschraube, Magnet oder Klebepad — alle Befestigungen sind in der Lieferung. Idealerweise in 2–3 m Höhe, mit freier Sicht zum Gateway. Faustregel: pro 500 m² Produktionsfläche ein Sensor.
~ 2 Min/SensorQR-Code auf dem Sensor mit der Cloud-App scannen. Der Sensor verbindet sich automatisch über OTAA mit dem Network-Server. Standort und Schwellenwerte einmalig eingeben — schon erscheint der Sensor auf dem Werkslayout.
~ 1 Min/SensorLive-Werte erscheinen sofort, Schwellenwert-Alarme nach erstem Schwellen-Trigger. Reports und Exporte sind ab dem ersten Datenpunkt verfügbar. Wenn Sie wollen, übernehmen wir die ersten 30 Tage Monitoring komplett mit.
~ sofortDie Hardware verkaufen wir einmalig. Software ist separat (siehe BAT Cloud oder KlebeDoku). Volume-Rabatte ab 10 Stück.
Inkl. Batterien, Befestigungssatz, Konfigurations-Profil und 24 Monate Garantie.
Inkl. Antenne, Mounting-Kit, Konfiguration auf Ihre Cloud und 36 Monate Garantie.
Sagen Sie uns Größe der Produktion, Sensorbedarf und vorhandene IT — wir machen Ihnen ein konkretes Angebot inklusive Funkfeld-Empfehlung.